Oktober 2012

Liebe Frau Bienhaus,

zunächst einmal herzlichen Dank an Sie, Herrn Rauch und Herrn Deininger für die tolle Einladung nach Kolumbien! Es ist wirklich ein unglaublich vielfältiges Land und ich bin sehr froh über diese Inspiration, die mir Herr Rauch vor etwa zwei Jahren gegeben hat. Insofern an dieser Stelle auch noch ein kleiner Extra-Dank an ihn.

Wir waren eine wunderbare, humorvolle Gruppe, die gut harmoniert hat. Sie haben eine gute Auswahl getroffen :-). Insofern war nicht nur das Programm, sondern auch unser Reiseteam eine zwischenmenschliche Bereicherung für mich.

Wie bei vielen Pressereisen ist der Faktor Zeit ein knappes Gut. Man meint es als Veranstalter gut und will Journalisten immer so viel wie möglich von einem Land zeigen. Manchmal sind die eingeplanten Zeitpuffer nicht ausreichend, um Unerwartetes abzufedern. Oder um den Journalisten einfach kurz die Gelegenheit zu geben, die Eindrücke innerlich zu sortieren, sich kurz zurück zu ziehen, um so wieder mehr Infos aufnehmen zu können. Wir waren meist in Zeitverzug, obwohl wir fast täglich sogar eine halbe Stunde vor dem offiziellen Programmbeginn gestartet sind. In meinem Fall habe ich Glück und habe noch viel Zeit für Anschlussrecherchen.

Aber auch wenn ich dankbar bin, an der Reise teilgenommen zu haben, wäre es für die Gruppe manchmal praktisch gewesen, wenn man sich ab und zu für eine Stunde hätte ausklinken können. Und wenn man einen späteren Treffpunkt irgendwo vereinbart hätte. So könnte jeder noch die Fotos machen, für die er mehr Zeit brau cht, ohne dass man in Stress kommt. Oder man hätte entspannt etwas Persönliches erledigen können, z.B. wichtige E-Mails beantworten.

Wenn Sie nach meinem ehrlichen Feedback fragen, um manches vielleicht zu optimieren, hätte ich folgende Tipps für Sie:

– Ich würde vorab für mehrere Tage vom Busfahrer Wasser für alle Teilnehmer besorgen lassen, damit hier mit der häufigen Suche nach Wasser/Geschäften Zeit gespart werden kann.

– Ich würde das Programm für Presse und Fotografen leicht aufteilen und einen späteren Treffpunkt irgendwo abmachen, damit Wartezeiten vermieden werden können

– Ich würde die Gruppe ab und zu fragen, ob sie müde ist und ggf. das Programm etwas flexibler handhaben. D.h. ich würde, wo nötig und möglich, manches kürzer halten um anderswo vielleicht

mehr Zeit für ein Interview zu haben. Denn sicher sind wir uns alle einig, dass es nicht nur um ein Abhaken der Programmpunkte geht, sondern um eine effiziente Gestaltung der Rechercheoptionen – Ich würde mich ggf. um mehr Sponsoren für die Verpflegung der Journalisten kümmern. Denn es ist zwar nicht schlimm, dass wir oft unser Essen und Getränke selbst zahlen mussten, aber für

eine Pressereise eher unüblich. Hinzu kommt, dass Kolumbien zu aller Überraschung ein wirklich kein preisgünstiges Reiseziel ist :-).

Alle Tipps sind nur als kleine Anregung gemeint, wie von Ihnen gewünscht. Die wunderbare Qualität des Programms und die Freude an der Pressereise sind davon unberührt.

Ende Oktober muss ich dem Fachmagazin “Tagungswirtschaft” (Deutscher Fachverlag) den ersten Text über Kongress-Locations in Medellin abliefern und im Dezember werde ich dem Magazin “Karibik” einen Kolumbientext mit dem Fokus “kolumbianische Reiseziele” und “Naturtourismus” zusenden. Die Erscheinung folgt wahrscheinlich erst zu Jahresende bei der Tagungswirtschaft. Das Karibik Magazin ist zur ITB 2013 eingeplant. Weiteres folgt und ich halte Sie natürlich auf dem Laufenden.

Einen sonnigen Gruß Ihnen allen nach Deutschland und herzlichen Dank nochmals Kornelia Doren

Kolumbien, September 2012

Hallo Frau Niess,

wir haben eine traumhaft schöne Zeit in Kolumbien verbracht.

Unsere Kleingruppe hat optimal miteinander harmoniert. Dies ist unsere dritte Reise(Peru, Costa Rica,Cuba) mit Ihnen und die Übernachtungen und Reiseleitungen waren immer gut bis sehr gut. In Kolumbien wurden wir hier teilweise entäuscht. Deshalb haben wir einige Anmerkungen, bzw. Verbesserungsvorschläge zu machen, da manche Übernachtungen und die Reiseleitung der Kaffeeezone zu überdenken sind. Hotel in Bogota, Casa Platypus, war sauber, jedoch die Zimmer sehr dunkel,winzig klein und kalt. Es gibt sicherlich bessere Alternativen zum gleichen Preis. Hotel Akawanka Lodge, in Augustin, TOP! Hostal del Refigio in Tierradentro, OK, keine Alternative vor Ort. Hotel La Herredia in Popayan, stark abgwohnt und renovierungsbedürftig, sehr dreckig (Zimmer und Bad), kaltes Wasser zum Duschen, kein Safe vorhanden. Zimmerservice wurde bei uns vergessen. Hotel erinnert an eine Jungendherberge und ist durch die einquartierten Gruppen sehr laut! Hier unbedingt nach Alternativen suchen!!!! Hacienda Combia, Armenia, TOP! Hostal de San Diego in Cartagena, hat das Hotel in Popayan “getoppt”, obwohl wir dachten, dass eine Steigerung nicht mehr möglich ist. Unzumutbar zum Vermieten, kein Safe vorhanden. Hotel Isla del Pirata, TOP! Hotel Monterrey, Cartagena, TOP!  Das Programm selbst war klasse! Hier ist jedoch folgendes anzumerken: Lt. dem Aventoura- Programm sind wir 4 Reisenden davon ausgegangen, dass dir den schönsten Markt in Kolumbien in Silvia besuchen werden. Leider waren wir an einem Sonntag in Popayan,( Marktag

ist schon immer Dienstag) sodaß der Veranstalter Neptuno in Bogota, Silvia komplett aus dem Programm genommen hat und einfach einen halben freien Tag am Sonntagnachmittag, nach der Stadtbesichtigung in Popayan, eingeplant hat. Nach Rückspache mit unserem super Reiseleiter Urs und ohne Diskussionen haben wir dann das Reservat der Indianer in Silvia ohne Mehrkosten besucht, da es in Sivia selbst an einem Sonntagnachmittag nicht viel zu sehen gibt. Der Besuch des Reservats mit einem einheimischen Führer und Urs im Jeep war klasse. So nah kommt man nicht oft an die indigene Bevölkerung. Dies haben wir jedoch nur Urs zu verdanken, mit einem anderen Reiseleiter hätte dies ganz anderes ausgehen können….. Bei dem Silvia-Programm sollte dringend eine Überarbeitung seitens Aventoura erfolgen. Mit den Reiseleitern Urs Diethelm von Chaska Tours für die Regionen San Augustin bis Popayan und auch dem Reiseleiter von Bogota Jorge Jacobsen wurde die Reise ein VOLLER Erfolg. Absolut erfahrene und auf die Reisenden eingehende Reiseleiter. So wie man es sich es vorstellt, denn mit dem Reisleiter steht bzw. fällt die Reise. Auch die Agentur Guianza Express in Cartagena hat alles optimal organisiert. Hier hatten wir ja nur für 3 Stunden einen Reiseleiter. Mit unserem Reiseleiter Jay von Living Trips für die Kaffeezone ist die Reise jedoch ins Bodenlose gefallen! Hier wurde uns ein Student mit “zweimonatiger” Reiseleitererfahrung ohne viel Ortskenntnisse zur Seite gestellt. Man hatte den indruck das er lediglich seine Deutschkenntnisse und sein Studentenauskommen aufbessern will. Am Busbahnhof kam er ca. 20 Min. zu spät an um uns abzuholen, obwohl er von Urs Info bekam mit welchem Bus wir in Armenia ankommen werden. Am nächsten Tag wollten wir optional die Flossfahrt machen, die sich in ihrem Programm so toll liest. Jedoch wollte Living Trips hierfür 680.000 Pesos und für einen Ausflug nach Armenia in den Botanischen Garten mit Schmetterlingshaus 290.000 Pesos.

Nachdem uns dies alles sehr sehr teuer erschien haben wir uns selbst organisiert und sind zu viert mit einem Taxi in den Botanischen Garten gefahren und haben insgesamt 90.000 Pesos (Taxi 15.000 einfach und Eintritt pro Persn 15.000) bezahlt. Im Botanischen Garten wurde uns ein kostenloser Führer in spanisch/englisch zur Seite gestellt. Dieser Führer war klasse und hatte sich auch ein Trinkgeld verdient. Wir verstehen, dass der Veranstalter Living Trips auch etwas verdienen muss, aber bei diesen Gewinnaufschlägen fühlt man sich “abgezockt” und “ausgenommen”. An der 3-4 Stunden Wanderung am nächsten Tag im Cocora Tal liefen unser “Reiseleiter Jay”, der Busfahrer und ein lokaler Führer mit, da Jay die Wanderung nicht kannte! Nach ca. 1/3 der

Strecke wurde von Jay die Übersetzung von dem lokalen Reiseleiter Marino (nur spanisch sprechend) einfach eingestellt. Er lief ca. 10m mit dem Busfahrer hinter uns her. Nur mit dem sympathischen Marino wurde die Wanderung doch noch zum vollen Erfolg und wir haben uns mit unseren eigenen Spanischkenntnissen gegenseitig geholfen. Nach der Wanderung sollten wir lt. Aventoura Programm EINIGE typische Dörfer kennenlernen. Hier wurde uns NUR Salento gezeigt. Gerne hätten wir noch den schönsten Ort Filandia des Dep. Quindio kennengelernt, dies wurde uns jedoch verweigert! Leider wurde hier ihr Werbeslogan, dass Aventoura nur die besten und erfahrensten Reiseleiter einsetzt in keinster Weise gerecht! Alles im allen haben wir die Reise sehr genossen und uns gut erholt, wenn auch die zum Teil schlechte Hotelauswahl und der unerfahrene Reiseleiter Jay, samt seiner Agentur ihr Geld nicht wert waren. Wir denken, Sie sollten dieses Feedback bekommen, denn nur dann besteht die Möglichkeit, dass die Reise den Aventoura Ansprüchen auch gerecht werden kann. Mit freundlichen Grüßen Heike + Peter Müller.

Kolumbien, Oktober 2012

Hola Christiane,

hola Torsten,

Deutschland hat mich LEIDER wieder! 

Unsere Tour war ein absoluter Traum! Diese Landschaftsvielfalt… enorm & sehr beeindruckend! Kolumbien sollte aus meiner Sicht etwas für sein Image tun… dann würden Touristen aus der ganzen Welt das Land stürmen… denn von Unsicherheit haben wir nichts gemerkt (außer dass Thomas Wasserschuhe in Sapzurro nachts heimlich entwendet wurden). Zumindest werde ich nun versuchen unsere Kunden davon zu überzeugen, dass Kolumbien definitiv eine Reise wert ist… ist nicht zur eine! ;-) Insbesondere war ich von Medellin überrascht. Ich hatte mir die Stadt viel größer, schmutziger, gefährlicher und „voller“ Narcotraficantes vorgestellt… aber Fehlanzeige. Und wie in Capurgana & Sapzurro die Zeit stehen geblieben ist… der Wahnsinn! Auch die Unterkünfte hätte ich mir einfacher vorgestellt. Somit war ich von unseren Gruppenhotels ebenfalls sehr positiv überrascht und begeistert – sowohl was die Lage als auch Ausstattung, Zimmer & Service anbelangt… spitze! Ich möchte mich bei euch – besonders bei dir, Christiane – ganz herzlich bedanken für all die Zeit, Mühe, Nerven etc. 1000 DANK!!! Aber… es hat sich gelohnt… auch wenn es insgesamt ein ganz schön teures Unterfangen war! Ich bin vollstens von Kolumbien überzeugt und es wird nicht unsere letzte Reise in dieses traumhafte Land gewesen sein. Fürs nächste Mal steht auf jeden Fall die Pazifikküste mit der Isla Gorgona auf dem Programm! ;-) Nochmal vielen lieben Dank! 

Oktober 2012

Liebe Frau Bienhaus,

vielen Dank für Ihre E-Mail. Ja, wir sind heil wieder zurück. Es war sehr eindrucksvoll, und die Reportage wächst und gedeiht. Vielen Dank für das großartige Erlebnis! Während der Reise war kaum Zeit, die Eindrücke zu verarbeiten. Einen “normalen” Touristen hätte das straffe Programm sehr wahrscheinlich bis an die Grenzen gefordert. Da es bei der Pressereise um das Sammeln von Informationen ging und ich mit modernsten Hilfsmitteln arbeite, kann ich die Botschaften der Menschen jetzt zu Hause in Ruhe nachvollziehen und auswerten. Manches ist erschütternd und wird in einer Werbe-Reportage nur ganz am Rande Platz finden. Faszinierend waren die Begegnungen und Gespräche mit den Menschen selbst. Unsere Erlebnisse mit ihnen, und was sie aus erster Hand zu berichten haben, wird die Leser interessieren. Ebenso wie Lebensweise und Herstellungsverfahren, die bei uns längst ausgestorben sind – und nicht zuletzt die atemberaubende, unglaublich abwechslungsreiche Landschaft. Jetzt gilt es, das alles so zu verpacken, dass Kolumbien bald mehr Touristen begrüßen darf. Die Menschen dort warten darauf.

Zur Reiseplanung kann ich nur sagen: in der kurzen Zeit, die für die Reise zur Verfügung stand, habe ich einen großartigen Einblick in Land und Leute gewonnen. Die Hotels waren, sowohl was den Service als auch Sauberkeit und Angebote betrifft, ganz ausgezeichnet. Jedes Einzelne kann ich guten Gewissens weiter empfehlen. Die vielen, weit auseinander liegenden Orte mit Inlandflügen so zu verbinden, dass alle Termine genau eingehalten werden konnten, ist, auch für ein routiniertes Reisebüro eine Glanzleistung! Für diese Pressereise gibt es von meiner Seite keine Verbesserungsvorschläge. Vielen Dank noch einmal – und ich informiere Sie über die Veröffentlichungen. Herzliche Grüße,

Felicitas Noorollah Zadeh