Minimierung des CO2-Fussabdrucks
Reisen bereichert unser Leben mit unvergesslichen Momenten und Erlebnissen. Doch jede Reise hinterlässt auch teils unerwünschte Spuren – in Form von CO₂-Emissionen.
Bei Neptuno setzen wir alles daran, diese Emissionen so gering wie möglich zu halten, zum Beispiel durch den bewussten Verzicht auf Inlandsflüge, wo immer dies möglich ist. Dennoch bleibt ein Teil unvermeidbar und genau hier setzen wir an:
Gemeinsam mit euch möchten wir die verbleibenden Emissionen durch die Unterstützung nachhaltiger Projekte in Kolumbien kompensieren.
Der durchschnittliche CO₂-Ausstoß einer Rundreise in Kolumbien beträgt zwischen 0,3 bis 0,6 Tonnen CO₂ pro Person.
Diesen Wert haben wir sorgfältig berechnet, basierend auf einer Auswertung von Buchungen der letzten Jahre, bei der wir Transporte, Inlandsflüge, Aktivitäten und Hotelübernachtungen einbezogen haben. Dabei haben wir auch auf Durchschnittswerte aus offiziellen und anerkannten Quellen zurückgegriffen, wie z. B. Angaben zu Fahrzeugverbräuchen von Herstellern und Automobilseiten oder Flugemissionen von der ICAO.
ist der durchschnittliche Ausstoß pro Person unserer Rundreisen*
ist der durchschnittliche Ausstoß pro Person einer 14-tägigen Kolumbienreise von 2 Personen*
*(ohne internationale Flüge)
Climate Action – Jede eingesparte oder kompensierte Tonne CO2 ist ein wichtiger Schritt für den Klimaschutz und gemeinsam können wir dazu beitragen, den verbleibenden Fußabdruck unserer Reisen auszugleichen.
Indem wir zertifizierte, nachhaltige Projekte in Kolumbien unterstützen kompensieren wir nicht nur die CO2-Emissionen, sondern versuchen auch die Bilanz auf längere Sicht ins Positive umzukehren.C
Kompensation ist nicht das einzige Werkzeug gegen den Klimawandel, aber ein wichtiges.
Indem wir Emissionen ausgleichen tragen wir dazu bei:
(durch Icontec)
Nachhaltige Energien in San Martin
Das Ziel des Kraft-Wärme-Kopplungsprojekts (Cogeneration) besteht darin, 100% der festen Biomasse wie Fasern, Staub und Schalen, die während des Ölextraktionsprozesses aus der afrikanischen Ölpalme anfallen, zu nutzen. Diese Biomasse wird zur Deckung des aktuellen Energiebedarfs sowie für zukünftige Projekte und den Verkauf überschüssiger Energie verwendet. Das Projekt nutzt die festen Abfälle aus dem Extraktionsprozess von Palmöl zur thermischen und elektrischen Energieerzeugung, um die eigenen Prozesse zu versorgen. Die Turbinen werden nicht parallel betrieben, sondern ihre Nutzung erfolgt im wöchentlichen Wechsel. Das Generierungssystem wird während der Stunden aktiv sein, in denen die Extraktionsanlage im kontinuierlichen Betrieb ist.
Über die ersten 20 Jahre wird das Projekt voraussichtlich jährlich im Durchschnitt 8.266 Tonnen CO2e vermeiden.
Kautschuk-Anbau in Puerto Gaitan & Puerto Lopez
Das Gummibaum-Projekt ist eine Initiative zur kommerziellen Wiederaufforstung, bei der 10.000 Hektar im Departamento Meta, Kolumbien, mit Hevea brasiliensis (Kautschukbäumen) bepflanzt werden. Die Hauptziele sind die nachhaltige Produktion von Kautschuk sowie die Vermarktung von Carbon Credits auf regulierten und freiwilligen Märkten.
Zusätzlich zu seinen wirtschaftlichen Zielen trägt das Projekt zu den nationalen Klimaschutzzielen Kolumbiens bei, indem es voraussichtlich insgesamt 1.803.074 Tonnen CO2 reduziert. Diese Emissionsminderungen werden im Rahmen der „No Causación del Impuesto al Carbono“ (eines Mechanismus zur Befreiung/Minderung der Kohlenstoffsteuer) vermarktet und in die nationale CO2-Bilanz des Landes eingerechnet, um die Klimaziele für 2030 zu erreichen.
German, Spanish, English
With Neptuno since 2008
As a geographer, Stephan has been fascinated since his first visit to Colombia by the diversity of the landscapes in Colombia. He has lived in Colombia since 2008, and in May 2011 became a vital member of the incoming team of Promotora Neptuno. He joined Neptuno as an incoming & marketing manager while also teaching evening courses of geography at one of the university in Bogotá. Since 2018 he became a businesspartner, and since 2022 the general manager of Neptuno.