ERFAHRUNGSBERICHT WANDERUNG COCORA-TAL

Die Kaffeezone ist und bleibt eines der beliebtesten Reiseziele unserer Kunden, und dies auch aus gutem Grund. Vor allem das Bestaunen der hohen Wachspalmen, z.B. im Cocoratal steht bei vielen auf der To-Do-Liste, weshalb unsere Praktikantin Pauline sich das Ganze vor Kurzem persönlich angeschaut hat. Im Folgenden schildert sie uns ihre Erfahrungen, damit ihr euch ein noch besserer Bild von diesem atemberaubenden Erlebnis machen könnt.

“Während meines Kurztrips nach Salento verbrachte ich einen Tag damit, das Valle de Cocora (Cocoratal) zu erkunden. Von Salento aus bin ich mit einem Willy Jeep, dem lokal typischen Verkehrsmittel, etwa 30 zu meinem Ziel gefahren. Hier gibt es nun mehrere Möglichkeiten, die beeindruckenden Palmen vor Ort zu bewundern: Ein kurzer Spaziergang von etwa 2,5 Kilometern, eine alternative Route von 12 Kilometern oder auch die Möglichkeit, auf einem Pferd zu reiten. Beliebte Stopps um Fotos zu schießen, sind auf jeder Route vorhanden.
Ich entschied mich für die zweite Möglichkeit, die 12-Kilometer-Route. Diese bildet einen Rundweg mit zwei Ein- und Ausgängen. Empfehlenswert ist der hintere Eingang, um den Weg im Uhrzeigersinn zu beschreiten. Zu Beginn kommt man an den atemberaubenden Wachspalmen vorbei, die im Laufe des Tages oft auch mal im Nebel verschwinden.
Die ersten sechs Kilometer führten stetig bergauf, aber die beeindruckende Landschaft ließ mich die Anstrengung vergessen. Während der Wanderung passierte ich zahlreiche Palmen, mystische Wälder, Aussichtspunkte und besuchte die Casa de los colibris (Kolibrihaus), wo die verschiedensten Kolibris beobachtet werden konnten. Im Eintritt war auch ein heißes Getränk enthalten, welches mir sehr gelegen kam. Der Rest des Weges führte durch den Dschungel, über Flüsse und Hängebrücken und endete zwischen Wiesen mit Blick auf die in Nebel gehüllten Wachspalmen. Die Rückfahrt nach Salento erfolgte wieder in einem Willy Jeep.
Die Wanderung erfordert ein gewisses Level an Fitness, ist aber durchaus auch für weniger erfahrene Wanderer zu schaffen. Obwohl der Weg sehr beliebt ist, war er nicht überfüllt. Gelegentlich trafen wir auf andere Wandergruppen, aber die meiste Zeit waren wir alleine unterwegs. Da es nur an einer Stelle die Möglichkeit gibt, kleine Snacks zu kaufen, empfiehlt es sich, Proviant mitzunehmen.

Die Wanderung im Valle de Cocora war der Höhepunkt meines Aufenthaltes im Salento, und ich kann es jedem Besucher der Kaffeezone wärmstens empfehlen!

Stephan Stober

General Manager

German, Spanish, English
With Neptuno since 2008

As a geographer, Stephan has been fascinated since his first visit to Colombia by the diversity of the landscapes in Colombia. He has lived in Colombia since 2008, and in May 2011 became a vital member of the incoming team of Promotora Neptuno. He joined Neptuno as an incoming & marketing manager while also teaching evening courses of geography at one of the university in Bogotá. Since 2018 he became a businesspartner, and since 2022 the general manager of Neptuno.